


Ein roter Fisch. Erst hängt er im Eingangsbereich – scheinbar ohne Kontext. Dann taucht er in zwei Bildern wieder auf –und mit ihm das Gefühl:„Den habe ich doch schon mal gesehen…“
Diese Arbeit spielt mit Wahrnehmung, Erinnerung und Raum.
Sie ist kein klassisches Bild, sondern ein choreografierter Moment:
Der Betrachter wird selbst zur Figur. Das Déjà-vu wird nicht dargestellt –
es wird erlebt.
Diese Arbeit fragt: Was, wenn die Erinnerung zuerst da ist – und die Realität folgt?

Als ich diese Bilder gemalt habe, hatte ich das Gefühl, einem Gedanken nachzuspüren, der sich ständig entzieht. Im ersten Bild siehst du eine Figur, die vor einem Objekt steht – fast wie ein Fisch, oder etwas ganz anderes. Es geht nicht um das, was es ist, sondern um den Moment des Betrachtens selbst. Diese Begegnung im Raum zwischen Mensch und Objekt. Eine stille Spannung, wie eingefroren – fast wie ein fotografischer Schnappschuss.


Vielleicht ist Kunst genau das: eine Erinnerung an einen Moment, der fast übersehen worden wäre.