Kohle, Kreide und Sprühfarbe auf Leinwand, ca.150x50 cm
Als Künstler ist es mir wichtig, in meinen Werken die Themen und Gefühle aufzugreifen, die mich im Alltag beschäftigen. Eines dieser Themen ist die Überforderung durch tägliche Pflichten und Anforderungen. In meinem Werk mit den abstrakten Schriften und der nackten männlichen Figur im unteren rechten Bereich möchte ich zeigen, wie diese Aufgaben und Pflichten uns regelrecht erdrücken können.
Die stilisierten Schriften in verschiedenen Farben und übereinandergelegt symbolisieren die Vielzahl an Aufgaben und Informationen, die uns täglich begegnen. Es scheint fast so, als würde jede Farbe für eine andere Aufgabe stehen, die wir bewältigen müssen. Doch es ist auch offensichtlich, dass diese Schriften unleserlich oder unordentlich sind, was die Verwirrung und Unübersichtlichkeit verstärkt.


Die nackte männliche Figur im unteren rechten Bereich, die dem Betrachter den Rücken zukehrt, repräsentiert die eigene Überforderung und Verlorenheit, die man in solchen Momenten empfinden kann. Durch die Transparenz scheint es, als würde er von den Schriften erdrückt werden und nicht mehr wissen, wie er aus dieser Situation entkommen kann.

Ich möchte mit diesem Werk verdeutlichen, dass wir uns manchmal in einer Überforderungsspirale befinden und es uns schwer fällt, aus dieser auszubrechen. Die täglichen Pflichten und Anforderungen können uns erdrücken und uns das Gefühl geben, dass wir keine Kontrolle mehr haben. Es ist wichtig, diese Überforderung anzuerkennen und bewusst etwas dagegen zu unternehmen, um nicht in einem Kreislauf der Überforderung gefangen zu bleiben.
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