Acryl auf Leinwand ca. 100x50 cm
Mit der Zeit wird alles „whatever“. Das ist der Kern dieses Bildes – eine Auseinandersetzung mit der Vergänglichkeit von Form, Identität und Klarheit. Der Kreis, ein Symbol für Ganzheit und Beständigkeit, beginnt zu verblassen. Die Farbe löst sich langsam auf, verliert an Intensität, als würde sie vom Lauf der Zeit ausradiert werden.

Besonders im unteren Bereich wird dieser Prozess spürbar. . Dieser Teil des Bildes steht für den äußeren Einfluss – gesellschaftliche Erwartungen, Verantwortung, Zwänge – die an uns ziehen und uns Stück für Stück auflösen. Erst sind es feine Risse, dann ein schleichendes Verschwimmen, bis wir uns irgendwann in der Umgebung verlieren.

Es ist ein Bild über das allmähliche Verschwinden. Über das Loslassen von festen Konturen, über das Gefühl, dass mit der Zeit nichts mehr wirklich Bestand hat. Und vielleicht auch über den Punkt, an dem es uns egal wird – weil alles eben „whatever“ wird.